Gaumenmandeloperation

Mandelentfernung (Tonsillektomie)

Bei wiederholter Entzündung der Gaumenmandeln (Angina) oder bei starker Vergrößerung mit Einengung des Mundrachenraumes (Hyperplasie) kann es nötig sein, die Gaumenmandeln zu entfernen. Dies geschieht normalerweise in Vollnarkose. Dabei werden die Mandeln aus ihren Gaumenbetten ausgelöst, unter Zug mit einer Klemme (Forceps) wird anfänglich die Schleimhaut mit dem Scalpell inzidiert, danach die Mandel vom Umgebungsgewebe stumpf gelöst. Es verbleiben offene Wundbetten, die innerhalb  von 14 Tagen abheilen. In seltenen Fällen kann es aus diesen Wundbetten nach der Operation bluten. Der Eingriff dauert ca. 30 Minuten, der stationäre Aufenthalt ist individuell verschieden, normalerweise ca. 2-3 Tage.

Rachenmandeloperation

Entfernung der Rachenmandel (Adenotomie)

Bei behinderter Nasenatmung im Kindesalter bzw. bei Belüftungsstörungen des Mittelohrs ist es erforderlich, die vergrösserte Rachmandel(Adenoids) zu entfernen.

Die Entfernung erfolgt in Vollnarkose über den Mund-Rachenraum. Der Eingriff dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Das Risiko einer Nachblutung ist äußerst gering. Dieser Eingriff wird häufig mit Trommelfellschnitten (Paracentese) kombiniert. Hierbei handelt es sich um einen ambulanten Eingriff.